Mittwoch, 31. Mai 2017

Frau Fannie in Kalami




Kennt Ihr das....

Ihr seht im Internet einen Traumstöffchen und habt genau vor Augen, was Ihr daraus nähen wollt? Dann kommt der Stoff nach Hause, Ihr haltet ihn in den Händen und seid plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob das eine gute Wahl gewesen ist?

So ging es mir mit Kalami von Stoff & Liebe.



Ich habe mich sofort in das Kalami Design verliebt. Es war klar, es sollte ein Kleid für mich werden. Also Jersey in entsprechender Menge bestellt.  Paket kommt an, ich breite den Stoff aus...
...und frage mich, was ich mir dabei gedacht habe.

Sehen die Farbsprenkel für eine Frau mit 40+ nicht clownesk aus?
Zudem verunsicherte mich die Musterrichtung.
War ich da zu gierig zu schnell mit der Bestellung gewesen?

Okay, man kann was für den Sohnemann nähen. Aber 4 Shirts im gleichen Design?

Also einfach machen, wie geplant.
Gewählt habe ich einen sportlichen Kleiderschnitt. Frau Fannie geht immer.
Zugeschnitten habe ich dann nicht mit, sondern gegen den Fadenlauf, damit das Muster wieder zu meiner Vorstellung im Kopf passt. Keine Ahnung, ob das jetzt irgendeinen Unterschied macht. Ich merke jedenfalls keinen.




Und was soll ich sagen. Ich bin total zufrieden! Das Kleid entspricht meiner Vorstellung und jeder Zweifel ist nach Fertigstellung des Kleides wie weggeblasen.






Und für den Sohnemann ist dann trotzdem noch was übrig geblieben. Diesmal ganz im brav im Fadenlauf zugeschnitten.






Fazit: Ende gut. Alles gut.

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Mittwoch, 24. Mai 2017

Etuikleid Marlen von TOSCAminni


Ich habe das Etuikleid Marlen von TOSCAminni genäht.
Mein erstes etwas aufwendigeres Kleid aus Webstoff mit nahtfeinem Reißverschluss.




Aufgrund des teuren Stoffes, habe ich zunächst  ein Probestück genäht. Gepasst hat es „hinten und vorn“ nicht. Das muss nicht am Schnitt von TOSCAminni liegen.

Gerade bei einem eng anliegenden Kleid aus Webstoff (hier zumindest der obere Teil) sollte es  ja überall passgenau sein. Der Armausschnitt darf keinesfalls zu weit oder gar zu tief sein. Der Halsausschnitt muss eng anliegen usw.




Und welche Frau hat schon Standardmaße?  Mein Oberkörper ist LEIDER kein Standardmaß.

Ich habe mit Hilfe des Buches „Der große Fotoguide für die Perfekte Passform“ von Sarah Veblen den Schnitt an meine Maße angepasst. Das Buch ist großartig. Es beschreibt, wie man überhaupt Passformmängel erkennt, welche Ursachen diese haben und wie man sie behebt. Klare Kaufempfehlung!




Etwas aufwendig ist es schon, sich nach und nach an eine gute Passform ran zu tasten. Ich habe letztendlich 3 Probekleider nähen müssen. Schwierig ist es, bei sich selbst (besonderes am Rücken), Passformmängel zu erkennen und zu beheben.
Der Liebste ist da auch keine große Hilfe.




Das Kleid habe ich aus Viscose-Crêpe von Aachen-Stoffe genäht (hier).
Ein sehr hochwertiger Stoff mit toller Struktur und schönem Fall. Leider darf man den Crepestoff nicht heiß bügeln. Das macht das Nähen nicht leichter und die nicht ausgebügelten Abnäher finde ich immer noch störend.

Das Kleid habe ich komplett abgefüttert, was sich entgegen meiner Erwartung, als etwas tricky herausgestellt hat. Im Internet gibt es dazu aber verschiedene Anleitungen.


Die Farbkombi des Kleides habe ich mir übrigens von Jogi Löw abgeguckt. Der hatte die Farbkombi mal als Hemd und Hose an und ich fand sie einfach klasse.





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Mittwoch, 17. Mai 2017

Pam ohne Pam-Schnittmuster


"Pam" von La Maison Victor ist beim MeMadeMittwoch des Öfteren gezeigt worden. 
Ja, auch ich habe mich in "Pam" verliebt. 

Lässig und elegant zugleich. Dazu noch leicht zu nähen.  Was will man mehr?

Ich musste diesen Schnitt haben. 

Offensichtlich teilte ich dieses „Habenmuss“ mit vielen anderen Näherinnen, denn die entsprechende Ausgabe von La Maison Victor war nicht mehr zu ergattern.

Ich besann mich auf meinen selbstkonstruierten Blusen-Grundschnitt (hier schon mal gezeigt). Die Bänder mussten doch an diesen Grundschnitt irgendwie ran zu bekommen sein.

Lucy von  Nahtzugabe hat ja einige Pam´s genäht (z.B. hier). Ich habe sie – Blog sei Dank – gefragt, wie lang und breit die Bindebänder seien und wie tief der Ausschnitt . Die liebe Lucy hat mir meine Fragen dankenswerter Weise beantwortet. Lucy, falls Du dies lesen solltest, auch auf diesem Weg nochmal meinen herzlichsten Dank für Deine Bemühungen!

Herausgekommen ist das:




Die Binde-Bänder habe ich einfach (in der Verlängerung)  als Schrägband für den Halsausschnitt verarbeitet. So brauchte ich für den Halsausschnitt keinen Beleg. Also wirklich simpel in der Umsetzung und hach....eine Pam. Keine echte, aber doch genauso schön.








Schnitt: mit vorhandenen vergleichbaren Blusenschnitt sicherlich leicht nachzumachen

Stoff: Viskose von Stoff und Stil 
Mit dieser Viskose von  Stoff und Stil bin ich mal  sehr zufrieden.



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Dienstag, 16. Mai 2017

Biene Maja mal 3


Aus dem schönen Biene Maja – Jersey (Eigenproduktion von Stoff und Liebe)  habe ich vernäht:

Kapuzenkleid von Schnabelina (ohne Kapuze)




Bla Blomma Tunika aus Ottobre 1/2016




und Birdie Birdie Jerseykleid und Caterillar Leggings aus Ottobre 1/2015